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SPD: Erfolg für die Heidebahn
Durchgängige Züge sollen nun doch auch am Wochenende erhalten bleiben


Schwarmstedt. Die Gefahr, dass es am Wochenende ab dem Fahrplanwechsel zu erheblichen Einschnitten bei der Heidebahn kommt, scheint zumindest vorläufig abgewendet zu sein. Geplant war eine Streichung von durchgängigen Zugverbindungen. Das hierdurch immer notwendige Umsteigen in Elze-Bennemühlen hätte für Bahnkunden aus Soltau-Fallingbostel einen erheblichen Zeitmehraufwand und einen Komfortverlust bedeutet. Auch Wedemärker profitieren von den durchgängigen Zügen, die nur in Walsrode, Hodenhagen, Schwarmstedt, Lindwedel, Mellendorf, Langenhagen und Hannover halten und eine schnelle Fahrt ohne Umsteigen ermöglichen.  Grund für die geplanten Einschränkungen war die Kürzung von Regionalisierungsmitteln, die vom Land ursprünglich in voller Höhe von 75 Millionen Euro weitergereicht wurde und nun für zwei Jahre mit 60 Millionen Euro nicht ganz so stark abgesenkt wird.

Der  Buchholzer SPD-Politiker und Landtagskandidat  Björn Gehrs, der sich bereits seit über einem Jahrzehnt für Verbesserungen der Heidebahn einsetzt,  hat SPD Politiker aus der Wedemark und Soltau-Fallingbostel setzen sich gemeinsam für bessere Anbindungen ein.dies zum Anlass genommen über den Wedemärker Regionsabgeodneten Helge Zychlinski (SPD)  nachzuhaken, um aufgrund der neuen Sachlage Einschränkungen bei der Heidebahn abzuwenden. Mit Erfolg. Nach seinen Informationen bleibt es nun zunächst bei dem bisherigen Bahnangebot mit den durchgängigen Verbindungen und dies obwohl die Region mit der Neuregelung zwar keinen vollen Ausgleich erhält, aber jetzt jedoch mehr Mittel vom Land für die Bahn erhält. Dies gilt aber nur  solange, wie das Land die Mittel nicht weiter absenkt, so Zychlinski. Genau hierin liegt aber die Gefahr, denn die Regierungsfraktionen in Hannover konnten sich nur für 2008 und 2009 darauf verständigen im bescheidenem Umfang von landesweit 15 Millionen Euro die Kürzungen zurückzunehmen. Die Situation in zwei Jahren ist völlig offen und es besteht daher die Gefahr,  dass die ursprünglich für diesen Winter vorgesehenen Verschlechterungen bei der Heidebahn nicht aufgehoben, sondern nur verschoben sind. Die  SPD will diese unbefriedigende Situation nicht hinnehmen und fordert die Niedersächsische Landesregierung auf, nicht nur für zwei Jahre und im geringen Umfang die Kürzungen auszugleichen, denn schließlich profitiert das Land im Gegenzug von den gestiegenden Mehrwertsteuereinnahmen. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Dieter Möhrmann kündigte daher an nicht locker zu lassen und die offenen Punkte zum Gegenstand einer Landtagsanfrage zu machen.

Zum Foto: Bereits im Frühjahr trafen sich SPD-Politiker aus Soltau-Fallingbostel und der Region Hannover, um sich gemeinsam für bessere Bahnanbindungen einzusetzen.

Stand: 30. Juni  2007


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